Das letzte Hemd - Jugendtheaterprojekt zum Reformationsjubiläum

Nicht zufällig beginnt die Reformation gerade in dem Zeitalter, als das Bankwesen in Europa richtig Fahrt aufnimmt. Für Geld, so scheint es, ist alles zu haben. Bischofsstühle werden an den Meistbietenden verkauft, Sündenvergebung gibt es für klingende Münze, der Ablasshandel erreicht in Zeiten der Hochkonjunktur eine neue Blüte. Die Zustände in der damaligen Kirche erinnern an Spitzenverbände des heutigen Weltfußballs. Dagegen rebelliert der Mönch und Doktor der Theologie Martinus Luther. Zumindest Gott, so erkennt er, lässt sich nicht kaufen. Luthers Kampf für eine Erneuerung der Kirche ist auch das Ringen um einen Rest von Unbestechlichkeit und für eine Welt, in der nicht alles für Geld zu haben ist.

Das Stück von Carsten Dietrich erzählt vom Beginn der Reformation in Form einer Kriminalgeschichte, in der ein harmloser Mönch den Mächtigen bei ihren Geschäften in die Quere kommt, so dass er schließlich selbst in Gefahr gerät.   

Zehn junge Schauspielerinnen und Schauspieler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren proben seit Juli für die Aufführungen am 6. und 13. Oktober jeweils Freitag um 20.00 Uhr

Nach „Titanic – Untergang des Jahrhunderts“ (2012), „Vatta“ (2013), und „MASSAKER 1525 – die letzten Tage des Bauernkriegs“ (2014/2016) ist „Das letzte Hemd“ das vierte Jugendtheaterprojekt an der ThomasKulturKirche.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang bitten wir um eine Spende für die Arbeit der ThomasKulturKirche Hamm