Orgelmusik zum Reformationsjubiläum

Die ThomasKulturKirche freut sich über einen weiteren Besuch von Prof KMD Matthias Eisenberg, Straupitz.

Am Freitag, 03. November 2017 um 20.00 Uhr

Der Weltklasse-Organist Matthias Eisenberg spielt Orgelmusik zum Reformationsjubiläum an der Orgel der Thomaskirche. Dabei stehen Choralbearbeitungen von Lutherchorälen und freie Improvisationen von Eisenberg im Mittelpunkt des Programms. Nachdem Matthias Eisenberg schon im Dezember 2014 mit einem Adventskonzert die Zuhörerinnen und Zuhörer beeindruckte, ist dies bereits sein zweites Gastspiel in der ThomasKulturKirche.

Matthias Eisenberg wurde 1956 in Dresden geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und nach den ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores.

Er studierte in Leipzig an der Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" bei Wolfgang Schetelich. Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe.

1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet, wo er gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters war. 1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Frankfurt am Main und Hannover konzertierte er als Organist und Cembalist und spielte zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen ein. Konzertreisen führen ihn in viele europäische Länder, außerdem in die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost.

Von 1992 bis 2004 war Eisenberg Kirchenmusiker an St. Severin in Keitum / Sylt. Von dort aus setzte er seine Konzerttätigkeit auf dem Festland unvermindert fort. Zu einem geradezu triumphalen Erfolg wurde im Januar 2001 sein erster Auftritt nach 15 Jahren im Leipziger Gewandhaus: In dem seit Wochen ausverkauften Haus erklatschte sich das Publikum mit stehenden Ovationen eine Zugaben-Serie von mehr als einer Stunde.

Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.