Psalmvertonungen von Dvorak und Mendelssohn

In einem geistlichen Konzert erklingt am Sonntag, dem 27. Oktober um 18 Uhr, in der ThomasKulturKirche Vokalmusik von Antonin Dvorak und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Die alttestamentlichen Psalmen gehören zum ältesten Kulturgut der Menschheit. Von Anfang an wurden sie musikalisch konzipiert. Man denke nur an David, der Psalmen zur Harfe sang. Durch die gesamte europäische Musikkultur finden sie sich wieder, im Gewand der jeweiligen Epoche. Antonin Dvoraks (1841-1904) „Geistliche Lieder“ stellen in seinem Werk eine Ausnahme dar. Verwurzelt im Musikgeschehen seiner tschechischen Heimat, schreibt er diese zehn Gesänge nach ausgewählten Psalmtexten während seines Amerika-Aufenthalts 1894. Sie sind gekennzeichnet von tief verinnerlichtem musikalischem Ausdruck, der die bewegenden Inhalte eindrucksvoll verstärkt.Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) vertonte eine Vielzahl von Psalmen innerhalb seines kirchenmusikalischen Schaffens. Er selbst hielt unter diesen Werken seine Vertonnung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit“ für die gelungenste. Robert Schumann sah in diesem Werk „die höchste Stufe, die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat“ und lobte die geniale Mischung aus musikalischer Kraft und Innerlichkeit. Neben Teilen aus dieser Psalmkantate erklingen verschiedene Psalm-Vertonungen aus Mendelssohns Gesamtwerk.   

Es musizieren Schülerinnen und Schülern von Eva-Maria Edelkötter: Elsbeth Esch, Johanna Esspeter, Daniela Externbrink, Mirka Mauck, Takako Oishi, Kim Bartlett, Julia Bergmann, Ute Blikslager, Hans-Dieter Espeter, Jörg Herrfurth, Johannes Hock, John Dik, Georg Gärtner, Nikolaus Hattenhauer und Timo Löwen.

Die Sängerinnen und Sänger werden von Ursula Gärtner am Flügel begleitet.

Dr. Mirjam Springer übernimmt die Moderation des Abends.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende erbeten.